Podcast Folge 5: Lernen und Lehren in Zeiten der Corona-Krise

In der fünften Folge unserer Podcast-Reihe, berichten unsere InformationsmanagementStudenten Luca Scheibe und Florian Waletzko von ihrem diesjährigen Praxissemester. 

Bei welchen Unternehmen Florian und Luca ihr Praktikum absolvieren, welche spannenden und vielfältigen Aufgaben dort zu erledigen sind und wie sich Corona auf ihre Zeit im Praktikum auswirkt, erzählen sie uns im folgenden Podcast. Viel Spaß!

Podcast Folge 4: Lernen und Lehren in Zeiten der Corona-Krise

In dieser Folge erzählt uns Matthias Katzensteiner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang Medizinisches Informationsmanagement (BMI und MMI), von seiner interessanten und vielseitigen Arbeit bei uns an der Fakultät III.

Dabei erfahren wir von spannenden und vernetzten Projekten, wie zum Beispiel dem Zukunfstlabor Gesundheit. Hierfür arbeiten Matthias Katzensteiner und seine Kolleginnen und Kollegen unter anderem an einer gemeinsamen Forschungsplattform, der Optimierung medizinischer Sensorik und an einem Teilprojekt für Aus-, Fort- und Weiterbildung.  Mit Hilfe eines didaktischen Konzeptes soll für dieses Teilprojekt die Forschung, im Rahmen des Zukunfstlabor Gesundheit, auch der interessierten Öffentlichkeit und den Bürgerinnen und Bürgern nahe gebracht werden.

Wer nun neugierig geworden ist und über all das mehr erfahren will: Podcast einschalten! Viel Spaß!

Podcast Folge 3: Lernen und Lehren in Zeiten der Corona-Krise

In unserer dritten Podcastfolge der Reihe “Lernen und Lehren in Zeiten von Corona” bekommen wir interessante Eindrücke aus der Lehre und Forschung im Studiengang Informationsmanagement. Diesmal als Gäste: Prof. Dr. Jutta Bertram und Thorsten Hoppe-Hartmann. Beide geben einen informativen und spannenden Einblick in ihre Arbeitsbereiche und wie sie dabei mit der Corona-Krise umgehen.

Ein großes Dankeschön auch an meinen guten Freund Johannes Schelle (Sounddesigner), der mir bei der Optimierung der Audiospuren geholfen hat.

Und nun viel Spaß mit unserem Podcast! In dieser Folge auch wieder als Videopodcast.

 

 

Podcast Folge 2: Lernen und Lehren in Zeiten der Corona-Krise

Auch in unserer zweiten Podcastfolge beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der Corona-Krise auf das Lernen und die Lehre. Diesmal zu Gast: Wiebke Müller vom Servicezentrum Lehre unserer Hochschule! Von ihr erfahren wir spannende Einblicke in die tolle und engagierte Arbeit des E-Learning Teams, insbesondere in Zeiten von Corona. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann macht es euch gemütlich und lauscht nun unserer zweiten Podcastfolge. Viel Spaß!

Technischer Hinweis zum Podcast: Leider war mein Videomitschnitt per OBS nach der Aufnahme des Podcasts trotz korrekter Setting-Einstellungen, aus unersichtlichen Gründen so ruckelig, dass das Videomaterial letztendlich unbrauchbar war. Ich bitte dies zu entschuldigen. Aus diesem Grund gibt es diesmal nur ein Hintergrundbild und an verschiedenen Stellen des Podcasts werden wieder einige, thematisch zutreffende, Verlinkungen angeboten.

Technischer Hinweis UPDATE: Die unterschiedlichen Lautstärken wurden angepasst.

Videopodcast: Lernen und Lehren in Zeiten der Corona-Krise

In unserem neuen Videopodcast-Format kommen unsere Studierenden Carolin Schwarte (BIB) und Pascal Wissner (BIM) zu Wort. Beide studieren im sechsten Semester und waren so nett, ihre Erfahrungen der letzten Wochen im Studium Informationsmanagement mit uns zu teilen. Wie erleben sie die Corona-Auswirkungen im Studium? Wie funktioniert die Lehre? Und wie kommen beide persönlich damit zurecht? Antworten findet ihr im folgenden Videopodcast:

 

 

 

 

 

 

Tagebuch zu Online-Phase im Coronamodus: Woche 3

Corona Online-Tagebuch Teil 3

Onlinelehre braucht einen Stundenplan, das ist eine wesentliche Erkenntnis aus der jetzt dritten Woche im Onlinemodus. Lehrende und Studierende schätzen die Möglichkeit vom regulären Stundenplan abzuweichen, Doppelbelegung von attraktiven Zeiten sind dabei nicht ausgeschlossen.

Onlinelehre erfordert synchrone und asynchrone Inhalt, abhängig von Lernziel und damit Thema der Lehrveranstaltung, aber auch abhängig vom Lerntypus. Synchrone Kommunikation erleichtert Absprache und ermöglicht direkte Nachfrage zu Arbeitsaufträgen.

Onlinelehre fordert mehr Koordination und Motivation. Übungsaufgaben müssen in Einzelarbeit erstellt und zur Bewertung eingereicht werden. Studierende müssen den Überblick behalten und selbstorientiert arbeiten. Dieser Kompetenzaufbau wird sich sicherlich positiv auf den weiteren Studienablauf auswirken.

Onlinelehre verlangt Geduld, mit Studierenden, mit Lehrenden, mit dem System Hochschule, mit der Festlegung von Rahmenbedingungen für die Prüfungen, dem verbleibenden Ablauf des Semesters und mit der Festlegung zum Start des folgenden Semesters.

An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten für diese Geduld, für den Mut neue Wege zu gehen und die gemeinsame inspirierende und motivierende Arbeit in dieser komplizierten Zeit.

Tagebuch zu Online-Phase im Coronamodus: Woche 2

Der Vorteil des frühen Semesterstarts zum 1. März in den Studiengängen Informationsmanagement und Informationsmanagement – berufsbegleitend zeigt sich aktuell in der erfolgreich auf online umgestellten Lehre. Die meisten Lehrveranstaltungen konnten mindestens einmalig an der Hochschule stattfinden, der Einstieg in die Lehrinhalte in Präsenzunterricht erfolgen. Das mag ein enormer Vorteil bei der dann anschließenden Umstellung auf Onlinelehre sein.

Vielfach ist diese Umstellung auch erfolgreich angelaufen. Unsicherheiten und berechtigte Fragen seitens der Studierenden konnten in virtuellen Seminaren über unterschiedliche Kanäle soweit möglich ausgeräumt und beantwortet werden. Aktuell werden viele Seminare synchron in virtuellen Sitzungen angeboten, auch auf vielfachen Wunsch der Lernenden. Aktuell fokussieren wir uns auf die Tools BigBlueButton und Zoom. Slack findet in der Steuerung von Studierendenprojekten erfolgreich Anwendung.

Ja, diese Form der Lehre ist anspruchsvoll und anstrengend, für Studierende und Lehrende. Home-Office erspart den Weg zur Hochschule, erfordert aber Disziplin und Initiative der Lernenden. Eltern, Studierende und Kinder im Home-Office stellen alle Seiten vor Herausforderungen. Übungsaufgaben erarbeiten die Studierenden aktuell in Einzelarbeit, müssen sich also eigenständig mit den Lerninhalten auseinandersetzen, Lösungen pünktlich einreichen. Das mag als höhere Belastung empfunden werden. Gruppenarbeiten erfordern einen hohen Koordinationsaufwand, Zuverlässigkeit und zielgerichtete Kommunikation. Auch das beansprucht Zeit. Diese Erfahrung haben die berufsbegleitend Studierenden bereits in vorausgegangen Semestern erfahren, der Umstieg ist für diese Gruppe nicht ganz so spürbar, die Präsenzzeiten für den unkomplizierten Austausch fehlen aber auch in dieser Studiengruppe.

Welche Tools sich bewähren, welche didaktischen Prinzipien umsetzbar und erfolgreich sein werden, bleibt in den nächsten Wochen zu beobachten. Wünschenswert zu diesem Zeitpunkt ist die regelmäßige und kommunikative Teilnahme der Studierenden am Lernangebot. Derzeit entwickelte Kompetenzen in dieser Hinsicht werden sicherlich für den weiteren Studienablauf aber auch perspektivisch im Berufsalltag vorteilhaft sein.

Digitale Lernszenarien im Studiengang Informationsmanagement

Als wir im Wintersemester 2019 / 2020 die Befragung zu digitalen Lernszenarien im Studiengang Informationsmanagement (BIM und BIB) starteten, wusste noch niemand was auf uns alle zukommt…

Doch nun ist die Corona-Krise da und wirbelt unsere Alltags- und Arbeitsgewohnheiten kräftig durcheinander.  Dazu belasten uns Ängste, Sorgen und Unsicherheiten, die mit der Krise verbunden sind. Es ist keine einfache Zeit.  Aber wenn wir uns durch Arbeit oder Lernen von unseren Sorgen ein wenig ablenken können, so gibt es im Moment doch zumindest die  Chance, die vielen digitalen Lehr- und Lernmöglichkeiten konstruktiv zu nutzen.

Im Oktober letzten Jahres haben wir eine Befragung der Studierenden der Studiengänge Informationsmanagement und Informationsmanagement berufsbegleitend durchgeführt zum Thema “Digitale Lernszenarien im Studiengang Informationsmanagement“. Mit dem Fragebogen wollten wir unter anderem herausfinden, ob die Studierenden sich mehr digitale Lehr- und Lerninhalte wünschen und wenn ja, was für welche und vor allem für welche Veranstaltungen.

Hier nun einige Auszüge aus der Auswertung der Fragebögen, aufgeteilt in die Ergebnisse der Studierenden aus unseren beiden Studiengängen Informationsmangement (BIM) und Informationsmanagement berufsbegleitend (BIB):

 

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Tagebuch zur Online-Phase im Coronamodus

Seit Freitag, den 13.3.2020 ist der Präsenzbetrieb an der Hochschule Hannover, und nicht nur dort, eingestellt. Die Lehre wird online weitergeführt. Das hat zunächst für einige Unsicherheiten gesorgt. An dieser Stelle möchten wir vom Team „Komm Se digital lernen“ wöchentlich unsere eigenen Erfahrungen, aber auch Impulse von Kolleg*innen und insbesondere von Studierenden übermitteln.

Wir haben einige Tools zur Onlinekommunikation ausprobiert. AdobeConnect als Moodle-Plugin und auch der Zugang zu AdobeConnect über den DFN-Server haben den spontanen Anfragen nicht standgehalten. Ausweichtools wie Zoom, DISCORD, Jitsi konnten erfolgreich in der Lehre eingesetzt werden. Ergänzend erstellen die Lehrenden Lernfilme zu Ihren Inhalten, stellen Aufgaben in Moodle ein und versuchen so die Präsenztermine online zu gestalten.

Diese Situation ist nicht nur für die Lehrenden ungewöhnlich. Auch Studierende wünschen den direkten Kontakt, wollen Fragen an die Lehrenden stellen und Antworten erhalten. Sehr große Zustimmung erhält das neu aufgesetzte Moodle-Plugin BigBlueButton (BBB). Hierüber kann Online-Lehre stattfinden, die Kommunikation zwischen Studierenden und Lehrenden erfolgen. Jegliche technischen Fragen werden umgehend vom ELC beantwortet. Ein großes Lob möchten wir, auch im Namen der Studierenden, an dieser Stelle an das Team des ELC zum Ausdruck bringen.

Starten wir in die zweite Woche, mit der Bearbeitung von Aufgaben, Upload der Ergebnisse und Feedback durch Lehrende, mit Onlinelehre über BBB, mit Präsentationen ergänzt um Audio, mit Besprechungen über Zoom oder Jitsi, mit Kommunikation über DISCORD. Es bietet sich ein bunter Frühlingsstrauß an Methoden und Tools und interessantes Feedback.

Und das Wichtigste in diesen Tagen: bleiben wir gesund.

Mit H5P digitale Lerneinheiten interaktiv gestalten

Studierende haben eine Präsenzveranstaltung verpasst, sie müssen eine Prüfung wiederholen oder Lerninhalt vor- und nachbereiten. Hierfür stehen in vielen Fällen Lernressourcen als Open Educational Resources (OER) zur Verfügung. Diese, oder mit Camtasia erstellen Mikrolerneinheiten, können mit Quizelementen, weiterführenden Informationen ergänzt werden. H5P als WordPressplugin bietet hierfür zahlreiche Funktionen an. Einige davon wurden von Lehrenden der Studiengänge „Informationsmanagement“ und „Informationsmanagement-berufsbegleitend“ getestet. Augenblicklich ist für diese Anreicherung von digitalen Lernressourcen noch eine WordPress-Installation notwendig, zukünftig ist die Integration in Moodle geplant.

Ähnlich wie bei der Erstellung von Mikrolerneinheiten mit Camtasia (s. vorhergehender Workshop) müssen Lernanlässe detaillierter geplant werden, als das für gewöhnlich in Präsenzveranstaltungen notwendig ist. Fragen und Hürden der Lernenden müssen in digitalen Lerneinheiten vorausgedacht werden. Diese didaktischen Überlegungen stellen die eigentliche Herausforderung in der Umsetzung dar. Die technische Realisierung ist dann zwar auch eine Frage der Übung und Erfahrung, lässt sich aber in überschaubarer Zeit erarbeiten bzw. von erfahrenen Anwendern umsetzen.

Nach der Theorie folgt die Praxis: Selbstgesteuerte Lerneinheiten mit Camtasia erstellen, Lernsequenzen auf OER-Basis recherchieren und mit H5P anreichern. Das Projektteam „Komm Se digital lernen“ freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Lehrenden und auf die technische und inhaltliche Unterstützung durch studentische Hilfskräfte.